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Brandgasmelder von ADICOS

Brandmeldetechnik

Dem Feuer keine Chance!
Großbrände mit ver­heeren­den Ausmaßen, die zu Personen­schäden, Betriebsstillständen und Produktionsausfällen führen können, werden durch die Früherkennung der ADICOS Brandmeldesysteme verhindert. Moderne Sensortechnik und die im System integrierte langjährige Erfahrung über viele Arten von Brandverläufen ermöglichen eine Branddetektion bereits in der Entstehungsphase.

Branddetektion über Halbleitergassensorik
Bei jedem Brand entstehen Rußpartikel, Aerosole und Gase. Die ADICOS Branddetektion geschieht mittels Halbleitergassensoren. Damit können Brände bereits in der Glimm- oder Schwelphase, sicher erkannt werden, bevor es zu offenem Feuer kommt.

Bewährte Technik
Mit der ADICOS Brand­gas­sensorik, entwickelt in Zusammen­arbeit mit der Firma RWE Energie AG und der Universität Gießen, wurde bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Problemlösungen realisiert. Seit vielen Jahren sind ADICOS Melder zuverlässige Bestandteile von Brandschutzkonzepten in Industrie und Kraftwerken.

Einsatz unter schwierigsten Bedingungen
Das ADICOS Brandmeldesystem ist besonders für kritische Bereiche geeignet, in denen herkömmliche Technologien nicht wirkungsvoll eingesetzt werden können. Auf Störgrößen wie Wasserdampf, Nebel und Staub, die bei Rauchmeldern zu Falschalarmen führen können, reagieren die ADICOS Brandgasmelder nicht.

ADICOS Brandmeldetechnik / Funktionsprinzip

Schnelle und sichere Branddetektion
Die frühzeitige und empfindliche Detektion von Bränden beruht auf der selektiven Erfassung von verschiedenen freigesetzten Gaskomponenten, die bereits in der Entstehungsphase eines Brandes, ohne offenes Feuer und ohne sichtbare Rauchentwicklung, freigesetzt werden. Gelangen diese Gase mit der Luftströmung zum Melder, werden sie mit einem Array unterschiedlicher Halbleitergassensoren nachgewiesen.

Vermeidung von Falschalarmen
Da die Gasmoleküle per Diffusion zum Sensorchip gelangen, lassen sich geeignete Filter einsetzen, die das Eindringen von Staub oder Wasser verhindern. Somit besteht prinzipbedingt keine Empfindlichkeit oder Beeinträchtigung durch Stäube, oder Betauung. Die ADICOS Melder eignen sich daher für Einsatzbereiche, in denen die am Merkt verbreiteten Systeme nicht wirkungsvoll eingesetzt werden können.

Ausblendung vorliegender Störgrößen
Andere Störgrößen, wie gelegentlich vorliegende spezielle Hintergrundgase, so zum Beispiel Kraftfahrzeugabgase, werden durch die intelligente Singalverarbeitung ausgeblendet. Die Empfindlichkeiten der ADICOS Melder können individuell an die jeweilige Umgebung optimal angepasst werden.

    Vorteile auf einen Blick:

  • Branddetektion bereits in der Pyrolysephase
  • Hohe Empfindlichkeit
  • Immunität gegen Staub, Schmutz, Luftfeuchtigkeit und Luftstömungen
  • Ausblendung von Störgrößen
  • Vermeidung von Täuschungsalarmen durch Mehrkriterienauswertung
Brandgasmelder

Brandprävention ist ein zentrales Thema bei der Anlagen und Betriebssicherheit. In einigen Fällen sind herkömmliche Methoden der Branderkennung (zum Beispiel optische Rauchmelder) den Umgebungsbedingungen nicht gewachsen. Das ADICOS-System detektiert auch unter sehr ungünstigen Umgebungsbedingungen zuverlässig Schwelbrände. Die Brandmelder der ADICOS-Reihe basieren auf der qualifizierten Detektion von brandcharakteristischen Gasen. Sie sind robust gegen starke Staubbekastung und Betauung.

    Einsatzbereiche:

  • Früherkennung im gesamten Bereich der Lagerhaltung, Aufbereitung und Verteilung von kohlegebundenen Energieanlagen.
  • Überwachung von Lager- und Produktionsstätten für Papier, Holz, Mehl, Getreide, Müll u.a.
  • Überwachung von Transporträumen in Schiffen, Flugzeugen und Fahrzeugen
  • Geeignet für staub- und feuchtebelastete Umgebungen
  • Geeignet für Ex-Zone 20

Gassensormeldeeinheit GSME-M4

Brandgasmelder GSME sind die Speerspitze des ADICOS Systems. In der aktuellen Version GSME-M4 verfügen sie über vier parametrierbare Halbleiter-Gassensoren, mit deren Hilfe nach Mehrkriterientechnik der Konzentrationsverlauf von brandcharakteristischen Gasen überwacht und ausgewertet wird. Ihre robuste Konstruktion schützt sie dabei vor Beschädigung durch Stäube, Schmutz und Feuchtigkeit.

Die Mehrkriterienauswertung ermöglicht es, Störeinflüsse durch natürliche Ausgasung von geförderten Materialien oder Abgasen von Förderfahrzeugen gezielt zu tolerieren. So wird bei Inbetriebnahme zunächst ein Störspektrum aufgezeichnet, das vor Ort übliche Gasbelastungen in die melderinterne Auswertung einfließen lässt. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass die Gasdetektionstechnologie anders als optische Systeme offene und verdeckte Brände gleichermaßen bereits in der Entstehungsphase erkennen kann.

Tausendfach bewährt

GSME sind mittlerweile seit zwei Jahrzehnten europaweit im Einsatz. Sie überwachen kilometerlange Förderbandstraßen, arbeiten zuverlässig im Innern von Zerkleinerern und sichern Pellet-Silos und Müllbunker. In unzähligen Applikation gefordert und erprobt, haben die GSME durch ihre Adaptivität stets überzeugt.

GSME-X20 Gasdetektion in explosionsgefährdeten Bereichen:

Selbstverständlich bietet die GTE auch eine Gasdetektions-Lösung für den Ex-Bereich an. Die bewährte Meldervariante GSME-Ex ist für Ex-Zone 20 nach ATEX-Richtlinie baumustergeprüft. Die neue Meldergeneration GSME-X20 befindet sich aktuell in der Zulassung sowohl nach ATEX als auch nach IECEx.

Downloads:
Melderhandbuch
Bedienungsanleitung GSME
Datenblatt GSME
Datenblatt GSME-Ex

HOTSPOT-1000
Der intelligente Infrarot-Detektor

Der ADICOS HOTSPOT ist eine IR-Thermokamera mit neuartiger Infra¬¬rot-messtechnik und intelligenter Signal¬auswertung zur schnellen Detektion aller Arten von Glimm- und offenen Bränden auch in der Entstehungs-phase. Der integrierte Thermopile-Array Sensor verfügt über 1000 wärmeempfindliche Bildpunkte, die frei parametriert werden können. So bietet der HOTSPOT optimale Adaptivität für die jeweilige Applikationsumgebung.

Die schnelle Ansprechgeschwindigkeit von bis zu 0,1 Sekunden ermöglicht auch die Überwachung von Transportbändern oder anderen Förderanlagen auf Glutnester. In großen Hallen lässt sich der HOTSPOT ergänzend zu den Brandgasmeldern GSME für die Überwachung von Maschinenteilen oder gelagerten Materialien einsetzen. Seine robuste Bauform sowie sein standardmäßig integrierter Sperrluftanschluss schützen den HOTSPOT vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit. Neben dem Infrarotsensor verfügt jeder HOTSPOT über eine konventionelle Kamera zur Ausrichtung und Orientierung.

HOTSPOT 1000-X20: Der IR-Detektor für Ex-Zone 20

Nach einer intensiven Zulassungsphase präsentieren wir stolz den weltweit ersten Infrarot-Brandmelder mit einer Zulassung für Ex-Zone 20, den HOTSPOT-X20. Die Baumusterprüfung wurde sowohl nach ATEX-Richtlinie als auch nach IECEx durch eine notifizierte Stelle durchgeführt, weshalb der Melder weltweit eingesetzt werden darf.

Technisch entspricht der HOTSPOT-X20 einem HOTSPOT-1000. Er ist also auch mit Auflösung von 1000 wärmeempfindlichen Bildpunkten und einem integrierten Sperrluftanschluss ausgestattet. Einzig die konventionelle Kamera entfällt. Dafür verfügt der HOTSPOT-X20 standardmäßig über einen Flansch zur frontbündigen Montage an Einhausungen jeder Art.

Downloads
Datenblatt HOTSPOT
Datenblatt HOTSPOT-X22
Datenblatt HOTSPOT-X20

Applikationsbeispiele

Überwachung des Fördergutes
In Kraftwerken, Umschlaganlagen oder Recyclinganlagen besteht beim Transport brennbarer Güter auf Förderanlagen immer die Gefahr der Verschleppung von Glutnestern. Werden z.B. aus schadhaften Zerkleinerern Funken eingetragen oder wird bereits entzündetes Material angeliefert, muss vor der Einlagerung eine zuverlässige Detektion erfolgen. Der Einsatz von Infrarot‐Detektorarrays ist hier eine erprobte Methode. Die kurze Ansprechgeschwindigkeit in Kombination mit der hohen Empfindlichkeit und Ortsauflösung ermöglicht eine Erkennung von oberflächennahen Glimmbränden.

Eine Rolle spielt die mögliche Bedeckung eines Glimmbrandes durch nicht brennendes Material. In einem solchen Fall kann es zwar vorkommen, dass sich als Folge auch das darüber liegende Material so stark erhitzt, dass eine Detektion an der der sichtbaren Oberfläche möglich wird. Um allerdings auch in den übrigen Fällen eine zuverlässige Erkennung sicher zu stellen, kann die Anordnung der Detektoren so gewählt werden, dass beispielsweise die Abwurfparabel einer Schurre überwacht wird. Eine weniger verschmutzungsanfällige Alternative ist die Platzierung von zwei Meldern kurz vor und unmittelbar hinter der Schurre. Bei dieser Anordnung nutzt man aus, dass ein auf dem ersten Band möglicherweise verdecktes Glutnest nach der Umschüttung zumindest teilweise offen an der Oberfläche liegt und somit detektierbar wird Überwachung von Fördertrichtern und Zerkleinerern bei Aufgabetrichtern von Förderanlagen oder
Zerkleinerern für brennbare Materialien kann es bei Anlagendefekten oder bei Materialstau zu Entzündungen kommen. Hier bietet sich der Einsatz eines Detektorarrays als Alternative zu aufwändigen Thermokameras an. Die damit einhergehende Möglichkeit einer ortsaufgelösten Alarmierung bringt zusätzlich die Möglichkeit mit sich, mobile Anlagenteile wie z.B. Förderkräne automatisiert vom Brandherd wegzubewegen.

Überwachung auf Anlagenschäden
Zur frühzeitigen Erkennung von Anlagenschäden z.B. bei Förderanlagen in Räumen mit großer Höhe, starker Belüftung oder im Freien werden Infrarot‐Detektorarrays eingesetzt. Dabei stehen Schadensszenarien wie etwa heißlaufende Antriebsrollen, Motorüberhitzung, schleifende Ketten und Bänder im Fokus. Durch geeignete Parametrierung der einzelnen Array‐Felder löst der Detektor nicht nur frühzeitig bei einer bevorstehenden Anlagenüberhitzung aus, sondern alarmiert auch differenziert, wenn sich im Umfeld der Anlage ein Brand ereignet bzw. glimmendes Material transportiert wird. Immer ist hier aber zu beachten, dass nur solche Objekte überwacht werden, die im direkten „Sichtkontakt“ mit dem Melder stehen. Bei großflächigen Abschattungen sind ggf. Melder mit verschiedenen Blickwinkeln zu installieren.

Temperatur-Meldeeinheit
TPME („Temperatur-Meldeeinheiten“) stellen eine wertvolle Ergänzung zu GSME und HOTSPOT bei der Branddetektion im industriellen Umfeld dar. Sie basieren auf Anlege-Temperaturfühlern und ermöglichen eine einfache Integration von Temperaturüberwachungen in das Advanced Discovery System.

Flexible Einsatzmöglichkeiten
TPME kommen überall dort zum Einsatz, wo andere Meldetechnologien aufgrund widriger Umgebungsbedingungen nicht wirtschaftlich anwendbar sind und wo das primäre Detektionsziel die Erkennung von heißlaufenden Anlagenteilen ist. Mit ihren bis zu drei frei positionierbaren Temperatur-Anlegefühlern ermöglichen sie die direkte Überwachung einzelner Anlagenkomponenten wie Motoren, Getrieben oder Lagern – auch wenn diese schwer zugänglich sind. Durch separate Alarm- und Voralarmschwellen lassen sich Anlagenschäden bereits während ihrer Entstehung erkennen und abwenden.

Datenblatt TMPE

Präventiver Brandschutz und Prozessüberwachung
Neben dem Einsatz zur frühzeitigen Erkennung von heißlaufenden Anlagenteilen, lassen sich TPME auch für temperaturbezogene Aufgaben der Prozessüberwachung und -steuerung verwenden. Wie andere ADICOS-Meldertypen verfügen TPME standardmäßig über zwei Relaisausgänge. Unter Verwendung eines Erweiterungsmoduls können bis zu sechs weitere Relaisausgänge in Abhängigkeit der aufgezeichneten Sensorwerte geschaltet werden.
Die TPME bieten neben einfacher Schwellenalarmierung weitere, differenzielle Alarmkriterien und sind auf Anfrage auch für Hochtemperaturanwendungen bis 400°C erhältlich.
Der ADICOS M-Bus mit seiner überwiegend steckbaren Verbindungstechnik versorgt die TPME nicht nur mit der nötigen Energie, sondern ermöglicht gleichzeitig die Kommunikation mit der ADICOS Brandmeldezentrale sowie der ADICOS Zentralsoftware. Mit dieser können sämtliche Melderzustände und Temperaturverläufe grafisch dargestellt und Empfindlichkeiten sowie Alarmschwellen für jeden Melder individuell parametriert werden

Kundenspezifische Gas-Detektoren
Unser Melder-System lässt sich auf Kundenwunsch um individuelle Detektoren erweitern. So wurde beispielsweise der GSME-NH3 Amoniak-Detektor realisiert und in das Adicos System integriert. Für individuelle Detektionsvorhaben sprechen Sie uns bitte an.

Gas-Messung
Neben der reinen Erkennung von Gasen kann das Konzept der kundenspezifischen Gas-Detektoren grundsätzlich auch um Einheiten zur präzisen Gas-Messung erweitert werden. Sprechen Sie uns an.

Die ADICOS Brandmeldezentrale
Die Brandmeldezentrale BMZ30 ist eine kompakte Zentraleinheit, die mit allen GSME, HOTSPOT und FIRELASER Einheiten über den ADICOS M-Bus kommuniziert und ihre Zustände anzeigt und auswertet. Sie ermöglicht das Gruppieren von Meldern und das Erstellen von Alarm-Regeln.

Von ihr aus können nach den eingestellten Vorgaben Sammelalarme ausgegeben und Steuergeräte aktiviert werden. Ebenfalls garantiert Sie eine lückenlose Aufzeichnung aller Systemereignisse.
Neben einer modularen Erweiterung durch ein ISDN/Analog/GSM-Modem und ein Ethernet-Interface zeichnet sich die ADICOS BMZ auch durch Ihre Schnittstelle zu anderen namhaften Brandmeldezentralen z.B. von Bosch, Siemens, Hekatron aus.

Melderanschlusskapazität
Die ADICOS-BMZ30 kann die Signale von bis zu 127 Meldeeinheiten auswerten, aber nicht gleichzeitig die gesamten Melder mit Strom versorgen. Bei Meldern vom Typ GSME kann die Energieversorgung über den Melderbus oder alternativ über eine externe Stromversorgung (24-40V DC) erfolgen. Die BMZ kann bis zu 15 GSME über den Melderbus direkt versorgen. Bei höheren Melderanzahlen sind Repeater einzusetzen oder eine Kombination aus externer Versorgung und Busversorgung zu wählen.

Weitere Informationen

Datenblatt BMZ 30
Betriebsanleitung BMZ 30

Das ADICOS System basiert auf einem benutzerfreundlichen Feldbus, dem M-Bus, der es erlaubt Datenkommunikation und Spannungsversorgung für alle Gerätetypen in einem einzigen Kabel zusammenzuführen. So besticht das System durch einfache Montage und leichte Erweiterbarkeit. Wir bieten folgende Systemtechnik-Komponenten an.

M-BUSMASTER | XF | AN
Netzteil | NT V40-A3
Anschluss- und Abzweigbox | AAB
COM-Module
Anschlusskabel 5 m

M-BUSMASTER | XF | AN
Der M-Bus ist ein so genanntes Master-Slave Bussystem. Dieses benötigt neben den als Slave arbeitetenden Meldern eine Master-Einheit, den M-BUSMASTER. Dieser kann nicht nur eine kleinere Anzahl Melder mit der nötigen Betriebsspannung versorgen, sondern steuert auch die gesamte Datenkommunikation.
Zusätzlich ermöglicht er über eine RS232-Schnittstelle den Zugriff eines Service-PCs. Die M-BUSMASTER Modelle AN und XF können die Kommunikation mit bis zu 250 Meldern abwickeln. Dabei ist der M-BUSMASTER XF durch seine Schutzklasse IP 65 auch für besonders widrige Umgebungen geeignet und kann um ein Ethernet-Modul erweitert werden.

Datenblatt M-Busmaster-XF
Betriebsanleitung M-Busmaster-XF
Betriebsanleitung M-Busmaster-AN

Netzteil | NT V40-A3
Reicht die Ausgangsleistung des M-BUSMASTERs nicht aus, um alle angeschlossenen Melder mit Spannung zu versorgen, wird ein zusätzliches externes Netzteil benötigt. Das kurzschlussfeste NT V40-A3 liefert bei 40 V einen Maximalstrom von 3 A.

Datenblatt NT V40-A3
Betriebsanleitung NT V40-A3

Anschluss- und Abzweigbox | AAB
Die Anschluss- und Abzweigbox AAB ermöglicht die einfache Installation der ADICOS-Melder. Dabei werden alle Versorgungs- und Datenleitungenaus dem Hauptstrang zu den entsprechenden Meldern abgezweigt. Durch die ergonomische Gestaltung der Klemmenreihen und die vorgedruckten Bezeichnungen ist die rasche Montage und fehlerfreie Verdrahung gewährleistet.
Die ADICOS AAB ist auch für staubexplosive Bereiche der ATEX-Zone 22 (ADICOS AAB-X22) sowie als extra robuste und hochwertige Variante im großzügigen Edelstahl-Gehäuse (ADICOS AAB-L) verfügbar.

Datenblatt ADICOS AAB Anschluss-und Abzweigebox
Betriebsanleitung ADICOS AAB Anschluss-und Abzweigebox
Zusatzanleitung für ADICOS AAB-X22

COM-Module
Zur Integration von ADICOS-Meldern in ein bestehendes Brandschutzsystem sind verschiedene Erweiterungsmodule verfügbar. So können GSME und HOTSPOTs über diese Steckplatinen u.a. mit Branmeldezentralen von Siemens, Bosch und Hekatron verbunden werden.

Anschlusskabel 5 m
Da alle ADICOS Melder-Varianten einheitlich mit einer Industrie-Bajonettkupplung ausgestattet sind, kann bei Installation des Systems auf ein vorkonfektioniertes Standardkabel zurückgegriffen werden. Dieses geschirmte Anschlusskabel ist einseitig mit dem ADICOS-Bajoneettstecker bestückt und ab Werk in fünf Metern Länge verfügbar. Sonderlängen auf Anfrage.

Die Betreiber des Advanced Discovery System profitieren von der jahrelangen Felderfahrungen, die unsere Ingenieure und Techniker bei den verschiedensten Applikationen gesammelt und in die Weiterentwicklung haben einfließen lassen. So muss ein komplexes System sowohl bei der Inbetriebnahme als auch im Rahmen von regelmäßigen Prüfungen intelligent getestet werden. Hierfür haben unsere ADICOS-Spezialisten die folgenden Hilfsmittel entwickelt:

GSME–Testgerät GTL-2
M-BUSMASTER A3

GSME Testgerät GTL-2
Zur Überprüfung der Funktion unserer GSME-Brandgasdetektoren müssen mit Hilfe eines Prüfgerätes die brandtypischen Gase freigesetzt werden. Dies könnte durch Dosierung eines „Cocktails“ diverser Gase aus einer Prüfgasflasche erfolgen. Hier treten in der Praxis einige Schwierigkeiten auf. Insbesondere zur Anregung des Kohlenwasserstoff-Sensors sind Komponenten erforderlich, die nicht den notwendigen Dampfdruck haben und sich somit nicht in Druckgasflaschen vorhalten lassen. Also wird der alternative Weg der unmittelbaren Erzeugung der brandtypischen Gaskomponenten mit einem glimmenden „Schwelstäbchen“ gewählt. Mit Hilfe von Pyrolysegasen, die im Prüfgerät erzeugt werden, können alle GSME-Typen ausgelöst werden.

Der neue ADICOS GTL-2 ist als Aufsatz für das weit verbreitete Melder-Testsystem solo™ von detectortesters konzipiert. Es besteht aus einer Brandkammer, in der spezielle Brandspiralen kontrolliert verschmort werden, die das zur Auslösung von GSME erforderliche Gasgemisch in ausreichender Konzentration freisetzen.
Ein integrierter Miniaturlüfter versorgt den kontrollierten Schwelbrand dabei mit Frischluft.

Der GTL-2 wird auf die Teleskopstange des solo™ montiert, aus dessen Batteriegriff er sich auch mit Energie versorgt. Nach dem Entzünden wird der Gastrichter des GTL gegen die Front des zu prüfenden Melders gepresst, woraufhin die Brandgase zu den Sensoren des GSME gelangen. Das System ist deutlich kompakter als das Vorgängermodell GTL-100 und ermöglicht damit ein besseres Handling und vereinfacht die Prüfung von GSME signifikant.

Weitere Informationen:
Betriebsanleitung

HOTSPOT–Testgerät HTL 100

Der ADICOS HTL100 ist ein mobiles, akkubetriebenes Gerät zur Funktionsprüfung aller Infrarot-Branddetektoren vom Typ HOTSPOT aus dem Advanced Discovery System. Es besteht aus einem robusten Kunststoffgehäuse mit integrierter Aluminium-Heizplatte, welche durch eine Schutzkappe vor unbeabsichtigtem Berühren während des Transports gesichert ist. Die Heizplatte wird während des Betriebs auf eine Temperatur von 100 °C geregelt, was zu einer gleichmäßigen und im HOTSPOT deutlich sichtbaren Infrarotstrahlung führt. Hiermit lässt sich nicht nur bei der Installation das Sichtfeld von installierten HOSTSPOT-Meldern verifizieren, sondern auch selektive Parametrierung innerhalb des Sichtbereichs überprüfen.

Der HTL100 verfügt über einen Batterie-Ladeanschluss sowie einen Halter für die Schutzkappe auf der Unterseite. Hieran kann die Schutzkappe durch die integrierten Magnete während des Betriebs befestigt werden. Der elektrische Betriebszustand wird durch drei Signal-LEDs angezeigt, welche die Zustände Betrieb, Heizen und Laden anzeigen.

Betriebsanleitung HTL 100

M-BUSMASTER A3
Der M-BUSMASTER A3 ist ein kleines Helferlein für die Inbetriebnahme sowie den Service-Einsatz am Adicos System. Er passt in jede Hosentasche und bietet die Möglichkeit, auf direktem Wege eine Kommunikationsverbindung zwischen einem Service-PC mit der ADICOS Zentralsoftware und einem beliebigen ADICOS Melder herzustellen. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um Parameter eines einzelnen Melders direkt auszulesen oder zu verändern, oder die BUS-Adresse eines Detektors zu ändern. Auch eine Vorparametrierung im Voraus der Montage ist denkbar.

Betriebsanleitung M-BUSMASTER A3

Die ADICOS Zentralsoftware dient der komfortablen, computergestützten Visualisierung aller Messdaten und Zustände der ADICOS-Melder. In einer Übersichtanzeige wird der Zustand der Gesamtanlage angezeigt. Optional können Grafiken als Übersicht der Gesamtanlage eingebunden werden. Damit ist eine genaue ortsaufgelöste Visualisierung des Systems möglich.

Störungs- und Alarmmeldungen werden übersichtlich dargestellt und ihr zeitlicher Verlauf dokumentiert. Neben einer fortlaufenden Grafik über den Brandwahrscheinlichkeitsverlauf eines ausgewählten Gerätes können für alle Geräte des Brandmeldesystems die Konzentrationsverläufe der einzelnen Führungsgase in auswählbaren Zeiträumen dargestellt werden. Innerhalb des Programms gibt eine Protokollliste einen Überblick über die vergangenen Ereignisse.

Alle sicherheitsrelevanten Daten und Programmteile sind passwortgeschützt! Zu Kontrollzwecken ist der Zugriff auf die Messwerte und Zustände aller Geräte seit der Inbetriebnahme möglich. Das Programm stellt für die Verwaltung dieser großen Datenmengen komfortable Werkzeuge zur Verfügung, so dass sich über den gesamten Zeitraum jeder markante Zeitpunkt leicht auffinden lässt.

Für die Dokumentation und Analyse von Brandereignissen und zur optimalen Anpassung an wechselnde Hintergrundbelastungen oder Störeinflüsse können die hinterlegten Daten genutzt werden.

Bei einem System mit ADICOS BMZ 30 verfügt die Zentralsoftware über einen erweiterten Funktionsumfang. Mit Hilfe dieser Funktionen lässt sich die ADICOS Brandmeldezentrale komfortabel konfigurieren.
Für spezielle Sonderanwendungen bieten wir die Möglichkeit, das Programm individuell an kundenspezifische Bedürfnisse anzupassen.

Betriebsanleitung Systemsoftware